Wärmepumpenboiler

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Ist der Boiler an eine Heizung oder eine Wärmepumpe angeschlossen, wird das Wasser indirekt durch eine von der Heizung erwärmte, wasserführende Heizschlange geheizt. Bei Sonnenkollektoren enthält der Boiler zwei Heizschlangen (so genannte “bivalente” Wasserboiler): die eine ist im unteren Teil angebracht und führt die Wärme der Sonnenkollektoren herbei, die zweite ist etwas weiter oben montiert und wird von der Heizung oder von der Wärmepumpe betrieben; sie stellt sicher, dass die Wassertemperatur genügend hoch ist.

Es gibt auch unabhängige Boiler, genauer gesagt solche, die nicht an ein Heizungssystem angeschlossen sind, sondern eine integrierte Wärmepumpe besitzen.

Ein Wärmepumpenboiler kann im Keller, in der Garage oder in einem Betriebsraum installiert werden – also ungeheizte Räume. Er kann die Wärme dort, wo er aufgestellt ist, direkt der Luft entziehen, und die abgekühlte und trockenere Luft in den Raum zurückleiten.

Die Orte für die angesaugte und die abgegebene Luft können auch in verschiedenen Räumen liegen. Auf diese Weise trägt der Wärmepumpenboiler dazu bei, einen Keller oder einen Trocknungs­raum zu kühlen oder zu entfeuchten.

Er ist eine gute Lösung als Ersatz für einen Elektroboiler, denn er verbraucht dreimal weniger Strom. Man muss jedoch das von der Wärmepumpe produzierte Kondenswasser ableiten und darauf achten, dass der Lärm des Kompressors keine bewohnten Räume beeinträchtigt. Wärmepumpenboiler können auch an eine Photovoltaik-Anlage angeschlossen werden.

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Wärmepumpenboiler

Der Wärmepumpen-Boiler entzieht der Umgebungsluft Wärme, welche dann den Boiler aufheizt. Dies ist dreimal günstiger als das Aufheizen eines Elektroboilers. Die Umgebungsluft wird normalerweise aus dem ungeheiztem Keller entnommen. Es gibt aber auch die Möglichkeit mit Luftkanälen die Luft außerhalb des Gebäudes zu nutzen.

Die Energieeffizienz fällt günstig aus, denn man benötigt für die Warmwasserbereitung nur noch ca. 1/3 Energie gegenüber einem herkömmlichen Boiler.

Elektroboiler, in der Niedertarifzeit aufgeladen wird, kann mit den gleichen Energieprodukten gerechnet werden.

Warmwasser- Temperatur 55 °C Elektro Boiler Wärmepumpenboiler
Jahresenergieverbruach kWh/a 4’500.- 1’500.-
Investitionskosten CHF 2’000.- 4’500.-
Amortisationskosten
über 15 Jahre
CHF 133.- 300.-
Verzinsung bei 4% CHF 40.- 90.-
Betriebskosten bei
14 Rp./kWh
CHF 630.- 210.-
Jahreskosten CHF 803.- 600.-

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Je nach Größe (Wasserinhalt) kann ein Wärmepumpenboiler pro Tag für vier bis acht Personen Warmwasser produzieren.

Es gibt Wärmepumpenboiler vom 150 Liter bis 500 Liter.

Grundsätzlich kann der Wärmepumpenboiler auch in Räumen mit weniger als 10 m2 Fläche in Betrieb genommen werden, vorausgesetzt, dass der Raum mit genügend Frischluft (Fenster schräg stellen) versorgt oder einfach nur die Türe des Raumes offen gelassen wird.

Der Elektroanschluss des alten Elektro-Boilers muss vor der Demontage von einem Elektriker fachgerecht entfernt werden.

Ein Punkt, den viele vergessen, ist die Qualität der Luft im Raum. Je nach Raumgröße kann die Luft im Raum schnell sehr stickig werden, und das schlägt bei vielen auf das Gemüt. Wenn Sie zum Beispiel abends mit Ihrer Familie im Wohnzimmer sitzen und Fernseher schauen, kann, besonders im Sommer, die Luft schnell verbraucht werden. Dies erzeugt meist ein schlechtes Klima, da auch die warme Außenluft zu Stress auf Körper und Geist führt.

Moderne Klimaanlagen können mehr als nur für eine kühle Raumtemperatur sorgen, auch bei erhöhter Raumgröße.

Sie filtern auch die Raumluft und regulieren die Feuchtigkeit. Dies hat mehrere positive Effekte. Der Erste liegt auf der Hand. Der Raum wird ständig mit sauberer Luft versorgt, wodurch Pollen und Staub stark herausgefiltert werden, ein riesiger Vorteil für Allergiker und empfindliche Personen. Doch auch wenn Sie gesund sind, können Sie davon profitieren, da Ihre Split Klimaanlage auch das Infektionsrisiko in den eigenen vier Wänden verringern kann. Warten Sie die Split Klimaanlage ordnungsgemäß, um einen kühlen Kopf zu bewahren. Auch wenn Sie mehrere Wandgeräte haben, lohnt sich der Aufwand.

Es gibt momentan keine gesetzliche Grundlage, bis wann Elektroboiler ersetzt werden müssen. Elektroboiler sind jedoch grosse Stromverbraucher und müssen in der Schweiz bei einer Neuinstallation oder Sanierung durch Boiler-Arten mit einem geringeren Energieverbrauch ersetzt werden. Hierzu sind die kantonalen Richtlinien zu beachten

Wird feuchtwarme Luft über den Verdampfer geleitet, nimmt das Kältemittel Wärme auf und verdampft. Bei diesem Vorgang kühlen sich der Verdampfer und die Luft ab. Hierbei wird die absolute Luftfeuchtigkeit reduziert, am Taupunkt geht der Wasserdampf in den flüssigen Zustand über, es kondensiert aus. Dieses Kondensat muss über einen Ablauf abgeführt werden.

Ja, wenn der Wärmepumpenboiler ein Zusatzregister besitzt, kann an diesem eine Solaranlage angeschlossen werden.

Zu den Lebensbedingungen von Legionellen gilt folgendes: Ab einer Wassertemperatur von 50°C findet kaum mehr eine Vermehrung statt. Ab einer Temperatur von 55°C können sich Legionellen nicht mehr vermehren und ab 60°C findet eine Abtötung statt.

Wärmepumpen-Boiler haben eine sogenannte Legionellenschutzfunktion. Diese Funktion kann man manuell ein- und ausschalten.